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Die Wahrheit zu erklären

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Und deine Worte sind zu Ende
Die man nicht mehr löschen kann
Legst dein Gefühl in meine Hände
Nur was fang ich jetzt damit an

Ich stand schon oft da, wo jetzt du bist
Hätt nie gedacht, dass mir das mal passiert
Dass ein Mensch, der so herzensgut ist
Sich einmal an mich verliert

Bisher war da nur eine Ahnung
Und mein Ego gibt mir die Sporen
Doch irgendwas läuft nicht nach Planung
Und hat dich einfach nicht auserkoren

Ich such verzweifelt nach einem Funken
Doch er entzündet sich viel zu schlecht
Er ist schon längt im guten Willen ertrunken
Und wird all dem, was dir zusteht, nicht gerecht

Und wie du mich so ansiehst in trauriger Geduld
Wie soll ich dir die Wahrheit nur erklären
Irgendetwas mit „Es tut mir Leid, es ist nicht deine Schuld“
All das ersparte ich dir wirklich gern

Ich kann so viel von Sehnsucht schreiben
Ich suche Wärme so wie du
Und es wär leicht, ne Zeit bei dir zu bleiben
Doch wär’s das Letzte, was ich tu

Könnt meine Einsamkeit mit dir verjagen
Nur um danach schnell wieder zu fliehen
Doch heut kannst du es noch ertragen
Hast eine Lüge nicht verdient

Und wie du mich so ansiehst in trauriger Geduld
Wie soll ich dir die Wahrheit nur erklären
Irgendetwas mit „Es tut mir Leid, es ist nicht deine Schuld“
All das ersparte ich dir wirklich gern

Wir werden uns dann wiedersehen
Es liegt an dir, so bald du willst
Glaub nicht ich würd für immer gehen
Weil ich nicht fühle, was du fühlst

Nur heut kann ich nicht für dich da sein
Ein Trost von mir tät dir bloß noch mehr weh
Komm, wein dich aus und schenk dir noch ein Glas ein
Doch ist es besser, wenn ich jetzt geh
Doch ist es besser, wenn ich jetzt geh

© 2012 Kai-Olaf Stehrenberg

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