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Mitternachtsgefühl

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Bis der Tag verstreicht
Fällt es ihr ganz leicht
Und sie macht auf heile Welt
Man denkt, man kennt sie gut
Doch niemand kennt die Wut
Von der sie niemandem erzählt

Doch bricht der Abend ein
Ist sie daheim allein
Dann gibt es nichts mehr, was sie hält
Sie betet, weint und fleht
Fragt sich, wie’s weitergeht
Solang die Einsamkeit sie quält

Denn wohin sie auch die Liebe trug
Am Ende blieb nicht viel
Sie hat genug, sie hat genug
Von diesem Mitternachtsgefühl
Denn so sehr sie an den Morgen glaubt
Der Traum scheint unnahbar
Wann wird er endlich wahr

In dem Sog der Nacht
Wenn sie Party macht
Spürt sie die Blicke auf der Haut
Doch im Neonlicht
Gibt es die Liebe nicht
Und sie hat nie darauf vertraut

Sie wollte nie so sein
Und blieb damit allein
Und sie weiß selbst, das ist nicht fair
Am Anfang war’s nicht schwer
Doch das ist Jahre her
Und sie kann einfach nicht mehr

Denn wohin sie auch die Liebe trug
Am Ende blieb nicht viel
Sie hat genug, sie hat genug
Von diesem Mitternachtsgefühl
Denn so sehr sie an den Morgen glaubt
Der Traum scheint unnahbar
Wann wird er endlich wahr

Ich will sie heilen, will sie trösten und befrein
Doch wie sie frag ich mich: Wo kann sie nur sein
Denn so sehr ich an den Morgen glaub
Der Traum scheint unnahbar
Wann wird er endlich wahr

©  2012 Kai-Olaf Stehrenberg

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