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Stille

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Am Abend machen mich meine Gedanken klein
Und ich find keinen Sinn
Was soll ich tun und lassen, um ein wirklich guter Mensch zu sein
Und wo führen mich solche Fragen hin

Ich wein um das, was ich verlor
Und halt mir jeden Fehler vor
Den ich in all den Jahren begangen hab
Gelernt habe ich nichts daraus
Und mal mir meine Zukunft aus
Die mir doch einst so viele Chancen gab

Ich will nur Stille, nur Stille…

Nehmt mir alles was ich habe
Nehmt mir meinen schönsten Traum und alles, was ich bin
Nehmt mir meine größten Gaben
Lasst mir nur einen kargen Raum
Und ein Federbett darin
Lass die Nacht nur auf mich fallen
Wie ein großes, dunkles, schweres Kleid
Lass diesen Schmerz für heut verhallen
Der nächste Morgen ist so weit

Wie sehr darf ich feiern, wie froh kann ich sein
Während die Welt in Flammen steht
Wofür soll ich kämpfen, wofür steh ich mit dem Leben ein
Wenn eh bald alles vor die Hunde geht

Ich wehr mich gegen diesen Frust
Doch er wiegt schwer auf meiner Brust
Bis er mich bis ins Innerste zerreißt
Ich würde so gern weiser sein
Auch dir fällt keine Lösung ein
Doch jeder brüllt, als ob er’s besser weiß

Ich will nur Stille, nur Stille…

Nehmt mir alles was ich habe
Nehmt mir meinen schönsten Traum und alles, was ich bin
Nehmt mir meine größten Gaben
Lasst mir nur einen kargen Raum
Und ein Federbett darin
Lass die Nacht nur auf mich fallen
Wie ein großes, dunkles, schweres Kleid
Lass den Schmerz für heut verhallen
Der nächste Morgen ist so weit

© 2022 Kai-Olaf Stehrenberg

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